Top Fives » Cigarettes & Alcohol http://topfives.org »So you've got a list here of 5 things you'd do if qualifications and time and history and salary were no object.« Sat, 10 Apr 2010 05:42:39 +0000 en hourly 1 Leute, mit denen einbecker heute feiert http://topfives.org/2008/leute-mit-denen-einbecker-heute-feiert/ http://topfives.org/2008/leute-mit-denen-einbecker-heute-feiert/#comments Fri, 15 Aug 2008 22:04:08 +0000 Schuer http://topfives.org/?p=490

N’großartigen Glückwunsch, einbecker!

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Vorsätze für das neue Jahr http://topfives.org/2007/vorsaetze-fuer-das-neue-jahr/ http://topfives.org/2007/vorsaetze-fuer-das-neue-jahr/#comments Sun, 30 Dec 2007 13:52:04 +0000 JC Niemeyer http://topfives.org/2007/vorsaetze-fuer-das-neue-jahr/ Klassiche Vorsätze zu Beginn eines neuen Jahrs sind: mehr Bewegung, weniger Essen, gar keine Zigaretten. Sie sind allesamt zum Scheitern verurteilt und werden daher immer unpopulärer. Dieser Beitrag gibt dem orientierungslosen Leser auf der Suche nach neuen Vorsätzen praktische Lebenshilfe.

  • 5. Mehr Gelassenheit wagen

    Verkrampfte aller Länder, lasst Euch sagen: Gelassenheit ist gut für uns alle. Entspannt lebt es sich einfach besser. Nachdem es in diesem Jahr gelungen ist, das Klima zu retten, haben wir schließlich allen Grund, völlig unaufgeregt der Dinge zu harren, die da kommen. Wie das geht, habe ich unlängst anhand einer unzustellbaren E-Mail erfahren. Üblicherweise bekommt man seine Nachricht in so einem Fall binnen Stunden zurück, zusammen mit der Botschaft des Servers, er habe zwar alles gegeben, könne die E-Mail aber beim besten Willen nicht im Zielpostfach platzieren. Ich hatte es in diesem Jahr mit einem Mailserver zu tun, der entweder ziemlich gründlich war oder nichts von Hektik hielt. Obwohl man sich an erheblich kürzere Laufzeiten gewöhnt hat – im Jiddischen heißt E-Mail nicht ohne Grund Blitzpost – erreichte mich die Kunde von der Unzustellbarkeit meiner Nachricht erst sieben Wochen nach dem Abschicken. Das ist nicht nur die digitale Entsprechung der Postkarte, die ihren Empfänger erst nach Generationen erreicht, sondern auch ein Musterbeispiel der Gelassenheit.

  • 4. Nichts übertreiben

    Auf Kundentoiletten wird man häufig gebeten, diese so zu hinterlassen wie man sie vorgefunden hat. Man soll seinen Dreck selber wegmachen. Geschenkt. Kürzlich entdeckte ich die Aufforderung, die Kundentoilette so zu verlassen, wie man sie gerne vorgefunden hätte. Das empfand ich angesichts des desolaten Zustands der Räumlichkeiten als unangemessen. Umfangreiche Reinigungs- und Reparaturarbeiten fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich des Kunden. Dessen vorrangige Aufgabe ist es, Geld ins Geschäft zu bringen. Auch bei veränderter Erwartungshaltung seitens der Kaufleute sollte es bei dem Vorsatz bleiben, Reinigungsmittel und Werkzeug beim Einkaufsbummel zuhause lassen.

  • 3. Unterschiede akzeptieren

    Seit ich vor einigen Monaten ein MacBook erworben habe, werde ich gelegentlich auf diesen Computer angesprochen. Dabei haben sich zwei unterschiedliche Gesprächsinhalte herauskristallisiert. Während Frauen verzückt ausrufen: „Der ist aber niedlich!“, fragen Männer, was so ein Ding denn kostet (es ist also genau wie beim ersten Kind im Freundeskreis). Dass Frauen und Männer sich unterscheiden, hat sich bereits herumgesprochen. Nicht einmal diejenigen, an denen das in der Schule vorbeigegangen ist, müssen dumm sterben. Der sogenannte Komiker Mario Barth etwa leistet unermüdliche Aufklärungsarbeit. Unterschiede, darauf will ich hinaus, sind jedenfalls eine tolle Sache, nicht nur die zwischen Menschen mit Penis und Menschen ohne. Das Stichwort heißt Individualität. Guter Vorsatz: Unterschiede akzeptieren.

  • 2. Das Prinzip Freundlichkeit

    Dieser Gedanke führt fast automatisch zum Prinzip Freundlichkeit: Es lohnt sich, zu anderen nett zu sein. Das ist schön, weil die anderen dann auch nett sind. Meistens – die übrigen sind Arschlöcher oder bemitleidenswert, oft sogar beides.

  • 1. Ehrlichkeit

    Ehrlich währt am längsten, sagt der Volksmund zu Recht. Daraus ergibt sich folgende Erkenntnis: Ehrlich gesagt ist es ziemlich bescheuert, ausgerechnet zum Jahreswechsel Vorsätze zu fassen.

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Gruende warum Swindon fantastisch ist http://topfives.org/2007/gruende-warum-swindon-fantastisch-ist/ http://topfives.org/2007/gruende-warum-swindon-fantastisch-ist/#comments Sat, 29 Dec 2007 13:37:43 +0000 Armin http://topfives.org/2007/gruende-warum-swindon-fantastisch-ist/ Ich dachte ich haette diese Liste schon geschrieben, laut Archiv habe ich es aber doch noch nicht getan. Also schreibe ich die Liste doch einfach mal. Weil ich es kann. Nicht weil ich es muss. Oder will. Oder sonstwas. Also, fuenf Gruende warum Swindon fantastisch ist:

  • 5. Ich wohne hier

    Na ja, nicht ganz freiwillig. Hat sich halt so ergeben. Und wenn alles nach Plan verlaeuft wohne ich hier nicht mehr lange. Aber noch wohne ich hier. Also muss das gut sein. Wenn man ganz fest daran glaubt.

  • 4. Bekannt aus Film, Funk und Fernsehen

    Szenen fuer zwei James Bond Filme sind in Swindon gedreht worden. Oasis sind nach dem Oasis Leisure Centre benannt worden, und das ist in Swindon. Swindon wird in The Office mehrfach erwaehnt.

  • 3. Die ganzen Promis

    XTC kommen aus Swindon (ich glaube einer von denen wohnt sogar noch hier). Und Billie Piper (die aus Dr Who). Und Melinda Messenger. Und Diana Dors. Ach ja, und Mark Lamarr, der das aber angeblich gerne verschweigt.

  • 2. Steinkreise gleich um die Ecke

    Avebury ist gleich um die Ecke. Viel besser als Stonehenge, denn man kann direkt an die Steine ran. Und Druiden und sowas laufen da auch rum.

  • 1. Der Magic Roundabout

    Nein, nicht die Fernsehsendung. Der einzig ware und echte und richtige und ueberhaupt Magic Roundabout. Damit vergrault man jeden Erstemallinksfahrer und Fahranfaenger.

Ja, das war’s auch schon an Gruenden. Jetzt seid ihr dran. Ihr wohnt ja auch irgendwo, nehme ich jedenfalls mal an.

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Wien, Vienna. http://topfives.org/2007/wien-vienna/ http://topfives.org/2007/wien-vienna/#comments Thu, 29 Mar 2007 13:52:44 +0000 Schuer http://www.topfives.org/2007/wien-vienna/ Nach Wien-Usability nun fünfmal Wiener Charme. Und Melange. Und Hopfenstrudelschmarrn. Lecker!

  • 5. Wien

    Bild 1: Wien/Vienna, März 2007

  • 4. Kaffee

    Bild 2: Wien/Vienna, März 2007

  • 3. Kätzchen

    Bild 3: Wien/Vienna, März 2007

  • 2. Petersdom

    Bild 4: Wien/Vienna, März 2007

  • 1. Hopfenstupfenstrudeldings Kaiserschmarrn

    Bild 5: Wien/Vienna, März 2007

Gerne mehr davon!

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Sanitäter: Birne hohl http://topfives.org/2007/sanitater-birne-hohl/ http://topfives.org/2007/sanitater-birne-hohl/#comments Mon, 22 Jan 2007 22:58:04 +0000 einbecker http://www.topfives.org/2007/sanitater-birne-hohl/ Ich bin ja durchaus ein Freund des Exzesses. Kann man nachlesen, in der Hommage (die übrigens aus genau drei Gründen gekauft gehört: wegen dieses ganz und gar großartigen Konzeptes (Verrisse können die andern! Wobei — Schwestermagazin?), weil der Herr Wiesengrund ja grundsätzlich tolle Sachen macht, und, wichtigstens: weil ich da drin stehe.). Der Exzess, so weiß es nur jemand, der den Exzess auch wirklich schon häufiger erlebt hat, braucht keinen Anlass, aber doch manchmal einen Anstoß, und hier kommt, ja, ich muss es zugeben, des öfteren C2H5OH (älteren Lesern auch bekannt als Weingeist) ins Spiel. Dieses Teufelszeug hat allerdings nicht nur diese löbliche Wirkung, die Herren auf die Tanzfläche, Damen auf Tische und vorher fremde, gegenseitige Münder an- und ineinander treibt, nein, falsch angewandt bewirkt sie tatsächlich das Gegenteil.

Lethargie kommt auf, das Leben besteht nur noch aus dem Lauf nach Stoff, und wie jede Sucht führt sie in eine Spirale, aus der man nur schwer herauskommt. 4,3 Millionen Menschen in Deutschland sind alkoholkrank, 5 Millionen gefährdet. 40000 Menschen starben 2005 an den Folgen ihres Alkoholkonsums. (Wikipedia: Alkoholkrankheit)

  • 5. Im Supermarkt

    Vor ein paar Tagen betrat ich gegen halb neun den Sparmarkt meines Vertrauens (das allein darauf basiert, dass er a) der zweitnaheste Supermarkt ist und b) er vor dem Biomarkt öffnet), um mir mein Frühstück (0,75 Liter Buttermilch, Geschmack: Zitrone) und eine tageszeitung zu kaufen. Vor mir auf dem Band: 8 Flaschen Sternburg Export, 1 Butter, 1 Dose Pfirsiche, 2 Brötchen. Die Kassiererin begrüßt »Heinz« und gratuliert ihm zu seinem Entschluss, heute »einmal Vitamine« zu kaufen. Heinz ist jeden Tag hier, Pünktlich um halb neun, mit Trainingshose (grau) und Urinfleck (gelb).

  • 4. In der Bahn

    Tourette war mein erster Gedanke, als ich an die Tramhaltestelle kam und sah, wie ein 40jähriger Schimpfwörter vor sich her redete. Er humpelte, die Gliedmaßen waren etwas anders gehalten, als man es vielleicht erwarten würde. Behindert? Körperlich jedenfalls, wie ich dann feststellen durfte, als die Bahn kam. Geistig? Auf jeden Fall volltrunken, das sagten nicht nur fünf leere Flaschen in seinem Rucksack, sondern auch der beißende Geruch, den er mir und den anderen ins Gesicht bließ. Ich werde es nicht herausfinden — ich bin mit der Mutter des Kindes, das er dann packte und schüttelte, aus der Bahn gestiegen.

  • 3. Im Park

    Sie sitzen dort. Drei bis zehn ältere Herren, von Mitte Dreißig bis Sechszig aufwärts, dazu noch des öfteren ein paar Damen aus der gleichen demographischen Gruppe. Im Winter, im Herbst, Im Frühjahr und im Sommer, aber da fallen sie nicht auf, weil dann auch andere dort sitzen. Sonne, Regen (nicht zu fest): Egal. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Und zu dieser passend: schlechtes Bier. Und schlechte Haut. Die Adern sind schon vor zehn Jahren geplatzt, es gibt offene Stellen, die Körper sind aufgedunsen. Bier hat viele Kalorien, und viel Bier hat mehr. Es wird sich unterhalten, gerne laut, ja: schreiend, auch wenn sie in ihrer eigenen Sprache sprechen — dieses lallende etwas verstehen wir nicht mehr. Oder doch, manchmal, da versteht man sie: beim Vietnamesen (es ist warm, das Bier kostet nur wenig mehr als im Laden), dann, wenn sie darüber sprechen, dass ihnen diese Ausländer ja alle Jobs genommen haben. Da muss man ja trinken.

  • 2. Auf dem Spielplatz

    Opa passt auf die kleinen auf. Opa sitzt sonst zehn Meter weiter mit seinen Freunden auf der Bank im Park, aber heute hat sich Opa zusammengerissen. Auch auf dem Spielplatz gibt es eine Bank, und da Opa Bänke so gut kennt und durchaus auch bequem findet, setzt er sich hin, während die Kleinen im Sand spielen. Neben ihm sitzt ein junger Vater, arbeitslos, an den Füßen Technostiefel aus den 90er Jahren und die Haut deutlich zu braun für die Jahreszeit. Opa fragt ihn, ob er einen Schluck Mixery probieren kann. »Nimm die Flasche. Ich habe noch sechs dabei.« Die Kirchenuhr, trohnend über Park und Spielplatz, schlägt Zehn.

  • 1. In der Mitte der Gesellschaft

    Er wartet überall. Wir sollten uns nicht besser fühlen als die Menschen, die ich hier aufgezählt habe. Vielleicht haben sie viel durch-, ganz sicher sehr viel falsch gemacht.

Ich habe keinen Anlass, warum ich diese Zeilen schreibe. Ich habe nicht vor, meinen Alkoholkonsum in nächster Zeit zu ändern, ich habe niemanden Auffälliges in meiner Umgebung beobachtet.

Und doch meine ich, wir sollten uns einmal sehr genau beobachten: Warum nach dem Sport? Wenn die Freunde da sind? Konzert?

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Genf, Genève. http://topfives.org/2007/genf-geneve/ http://topfives.org/2007/genf-geneve/#comments Tue, 02 Jan 2007 17:55:11 +0000 Schuer http://www.topfives.org/2007/genf-geneve/ Falls mich nochmal jemand fragen sollte, warum ich zum Jahreswechsel ausgerechnet in Genf war.. 5 gute Gründe dafür:

  • 5. Der Ausblick

    Genf: Ausblick

  • 4. Das Wetter

    Genf: Wetter

  • 3. Ein Kino

    Genf: Kino

  • 2. Viel Kaffee

    Genf: Kaffee

  • 1. Sissi

    Genf: Sissi

Nicht gelistet: Das Feuerwerk. Es gibt keins. Ehrlich nicht, in Genf wird nichts abgebrannt. Man tut das dort zum Unabhängigkeitstag im August, aber ganz bestimmt nicht zu Silvester. Es wird stattdessen mit Autos gehupt.
Fragt nicht.

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Wer ‘chats erchfunden? http://topfives.org/2006/wer-chats-erchfunden/ http://topfives.org/2006/wer-chats-erchfunden/#comments Wed, 04 Jan 2006 10:57:51 +0000 einbecker http://www.topfives.org/2006/wer-chats-erchfunden/ Die Schweizer, natürlich. Ich verbrachte meinen Jahreswechsel dieses Jahr in Lugano (und danke Armin für das Micübernehmen in dieser Zeit), so dass hier ein Erfahrungsbericht erster Hand zu den fünf wichtigsten schweizer Themen entstanden ist:

  • 5. Geld

    Nach dem Geldtauschen (wann hat man das zum letzten Mal gemacht?) freut man sich noch, dass man die Hälfte dazubekommt. Beim Bezahlen in der Schweiz merkt man dann allerdings, dass es trotzdem weniger als die Hälfte wert ist. Wenn die Schweiz eins mehr hat als Berge, dann ist das Käse Geld.

  • 4. Tunnel

    Eine enge Kombination aus Ingenieurswillen und Punkt Nr. 5 erzeugt Röhren in Bergen, die nur mit dem Wort »Gigantismus« treffend zu beschreiben sind. Löchrig wie der Käse werden die massiven Steine durchbohrt, was letztlich fast zur Untertunnelung der ganzen Schweiz führt. Und das Reisen sehr viel angenehmer macht.

  • 3. Wetter

    Auf 3000 Metern Schneesturm, 40 Kilometer weiter südlich Sonnenschein, so dass der Cappucino im freien konsumiert wird. Beides kann Spaß machen.

  • 2. Landschaft

    Als bekennder Städter freut man sich schon ab und an, ein wenig Natur zu sehen. Wenn dann aber Bergeseen, Vereiste Kuppen, steile Hänge, sonnige Terassen und krönende Burgen zusammenkommen, ist das nur mit einem Wort beschreibbar: Unbeschreiblich.

  • 1. Essen

    Käse, Pizza, Schinken, Caf?®, Oliven, Wein — alles vom feinsten, egal ob roh, auf einem Baguette, im Fonduetopf oder in der Raclettepfanne. Nur warum Schnapps ins Käsefondue gehört, werde ich nie verstehen.

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Party? Bloc Party! http://topfives.org/2005/party-bloc-party/ http://topfives.org/2005/party-bloc-party/#comments Wed, 30 Nov 2005 07:51:53 +0000 einbecker http://www.topfives.org/2005/party-bloc-party/ Im Januar (wird derzeit überarbeitet) erwähnte ich ja schon meine Vorliebe für die britischen Jungs von Bloc Party — nun durfte ich sie zusammen mit ca. 1000 feierwütigen Dresdenern live erleben. Hier ein paar Eindrücke:

  • 5. Die Stars

    Miss Caro kannte schon die Vorgruppe (sehr, sehr lesenswert), mir waren sie bis dato völlig unbekannt. Und sie haben mich umgehauen — die Halle war schon für sie ziemlich voll, denn schon draußen am Bierstand konnte man diese Stimme hören, und dann musste man natürlich dichter heran. Gänsehauterregendschön, fanden meine Begleitung und ich.

  • 4. Die Drums

    Einer der besten und wohl auch jüngsten Drummer der letzten Jahre — hierbei geht es nicht um das Tempo der Doppelfußmaschine sondern vielmehr darum, wie »tight« und treibend die Stücke durch den Zusammenhalt des Geklöppels werden. Die Gitarre verliert sich (Absicht) des öfteren, um dann von den Beats zurückgeholt zu werden. Großartig.

  • 3. Die Lieder

    Vom Opener »So Here We Are« bis zum Schluß mit »Pioneers« (Miss Caro spricht vom perfekten Konzertschlußlied. So weit möchte ich auch gehen: »All you need is time«): alles perfekte Songs. Ähnlich und doch unterschiedlich, seien es die Tanz- und eben auch Konzertveranstaltungskracher »Banquet« und »Helicopter» oder die langsamen Stücke wie »This Modern Love« oder »Blue Light«. Sagte ich schon: Großartig?

  • 2. Die Stimme

    Ein bisschen Robert Smith von the Cure, ganz viel Kele Okereke von Bloc Party. Da kann ich icht viel zu schreiben, die muss man einfach gehört haben. Doch ein Wort habe ich noch: Großartig!

  • 1. Bloc Party

    Wenn dort vor einem eine Band steht, die immer wieder ins Grinsen gerät, weil sie es selbst noch nicht ganz fassen können, dass überall so viele Leute zu ihrer Musik abfeiern, ist das sympatisch. Wenn sie dazu noch gute Musik machen, umso besser. Sicher kann man mit nur einem Album nicht erwarten, dass sie 2,5 Stunden durchspielen (was man auch nicht ausgehalten hätte): Besser also ein Ende mit Punktsiegt als gleich ein K.O. hinzulegen. Jedenfalls sah man das Grinsen von Kele auch auf vielen der Besuchergesichter wiedergespiegelt, was wiederum zeigt, dass hier am Ende nur ein Wort stehen darf: Großartig…

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Teenage Fanclub http://topfives.org/2005/teenage-fanclub/ http://topfives.org/2005/teenage-fanclub/#comments Sun, 30 Oct 2005 18:09:00 +0000 einbecker Nachdem ja schon Herr Waldar augenscheinlich begeistert war musste ich am gestrigen Samstag auch auf zum Teenage Fanclub Konzert. The best and the worst, hier als kleine Gegenüberstellung:

5. Location vs. Location

Der Star Club ist eine Konzert-Location alter Schule: Der Aufgang und die Innenwände zugepflastert mit Plakaten alter Bekannter und noch mehr Unbekannten. Der Saal ist wohl ein altes Theater, Säulen umrahmen den Hauptraum, und die Architektur zielt auf zwei Hauptpole, auf der einen Seite die Nachfüllstation für den Biervorrat, auf der anderen die Bühne. So muss das sein.
Einziger Nachteil: Die völlige Unerreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln von der Neustädter Elbseite. Die Hinfahrt war noch OK (~45 Minuten), die Rückfahrt dank Verpassen des Anschlusses und damit verbundenen Laufens nicht (Die Frauenkirche wird ja erst ab heute abend beleuchtet).

4. Neue Konzerterlebnisse vs. neue Konzerterlebnisse

Wikipedia als Hauptverkehrsstraße und mein Ohrenarzt als Höhrsturz klassifizierte. Bisher schonte ich mein Gehör immer mit Watte, Taschentuch oder gelben Allzweckschaum, gestern jedoch begann eine neue Ära des Schallschutzes. Glasklar und in angenehmer Lautstärke. Großartig und ständiger Begleiter, in Zukunft.
Ein Erlebnis der anderen Art war auch der alleinige Besuch eines Konzertes an diesem Ort, was doch zumindest in der Vorzeit etwas komisch ist, wenn das Bier alleine geleert wird. Ich flüchtete mich dann auf das Beobachten der Konzertbesucher. Die Ergebnisse behalte ich aber für mich betrachte ich aber erst im nächsten Punkt.

3. Gäste vs. Gäste

Bands älterer Herrschaften haben auch ältere Fans, wie ich auch hier wieder feststellen durfte. Euphorisch waren diese jedoch trotzdem, und Pogo-Arien verbieten sich hier ja eh. Statt dessen wird sich ganz der Musik gewidmet, was doch auch schon mal was ist. Und über das wenige Tanzen sehen wir mal großzügig hinweg.
Nicht jedoch über die Gruppe jüngerer Fans, die offensichtlich zum Ziel hatten, von den »alten Säcken« auf der Bühne entjungfert zu werden. Durch elendiges Gekreische in allen Tonlagen und -formen (auch DJ-?ñtzi-würdiges Glucksen war dabei) versuchten sie, dem Fanclub das Fanclub-sein mitzuteilen. Selbige Kreischatacken waren dann aber wohl auch der Grund, warum sich das vorher genannte dann doch nicht entwickelte.

2. Teenage Fanclub Girl vs. Teenage Fanclub Girl

Als besondere Abart der Numero Tre konnte man ein ebenso allein erschienenes Geschöpf erkennen, dass schier begeistert war von der musikalischen Darstellung des Fanclubs. Natürlich war mein Konzertbesuch nur hohen Zielen wie der musikalischen Ergötzung gewidmet, aber wenn dabei auch noch Damenkontakt rumkommt, sagt man auch nicht nein. Blöd nur…
…wenn die gute dann den Bus verpasst, in dem ich schon sitze. Schicksal — so wird sie nicht Zeuge meiner Plattensammlung, und ich hätte ihr bestimmt auch Teenage Fanclub Girl gespielt.

1. Teenage Fanclub vs. Teenage Fanclub

Das sind natürlich alles Anekdoten, die nur Beiwerk für das Hauptgericht waren. Teenage Fanclub, Pop-Götter von einem anderen Planeten Pop. Pop! Pop! So weit, dass das Heulen nicht fern war. So nah, dass sich die Haare bei jedem Anfang aufstellten. So gut, dass man auch als weit angereister vermeintlich unglücklicher Single mit Psychoanalyseattacken skeptischer Musikkenner hin und weg war.
An dieser Stelle darf nichts stehen — außer: Warum?
Warum Bell, Book And Candle? Warum Yvonne Catterfield? Warum Sinead O’Conor? Liebes Radio, das hier sind Teenage Fanclub. Und die solltest Du spielen.

 
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Fight Club http://topfives.org/2005/fight-club/ http://topfives.org/2005/fight-club/#comments Sun, 09 Oct 2005 19:26:00 +0000 einbecker Gestern, zur alltäglichen samstäglichen Festivitität bei einem Kommilitonen, auf der es neben dem üblichen Bier auch leckere Bloody Merrys zu trinken gab (auf wessen Initiative, hm?), spielte sich folgende Szene zwischen einem stark muskelbepackten Tätowierten und einem Freund, den wir hier der Einfachheit halber mal Filip nennen, ab:

m.T.: Ey, Alter. Willste Stress, Alter?
Filip: Hmmm?
m.T.: Alter, wir können das klären, Alter!
Filip: Hmmmm?
m.T.: Alter, ich mach dich, Alter, fertig!
Filip: Hmmmmm?
m.T.: Alter, spielste Schach?
Filip: Hmmmmmm?
m.T.: Ich schlag dich, Alter, im Schach, Alter, jetzt hier gleich.
Filip: Hmmmmmmm?
m.T.: Alter, ich mach Euch auch, Alter, zu viert fertig, alter. Ihr könnt auch, Alter, alle zusammen spielen. Alter!
(Der Großteil der Kommunikation, insbesondere zahlreiche vorkommen des Wortes »Alter«, wurden aus sprachtechnischen Gründen entfernt.)

An sich ja sehr positiv: Seine Konflikte auf dem Schachbrett austragen. Da das Gespräch doch einiges an Skurilität bereit hielt, konnte ich nicht umhin, einige (für mich doch sehr lustige) Bemerkungen fallen zu lassen, um den Streitsüchtigen ein wenig zu necken. Hier meine besten fünf:

  • 5. »Wenn das mal kein Bauernopfer war!«

    (Unserem Kontrahenten fiel seine Bierflasche aus der Hand.)

  • 4. »Wir sollten zur Rochade ansetzen!«

    (Ich musste einfach mal aufs Klo.)

  • 3. »Nicht, dass ich dich noch en passant Schlage!«

    (beim vorbeigehen auf ebenjenem Weg)

  • 2. »Das war dann wohl eine russische Eröffnung…«

    (Am Küchentisch wurde unser Vodka pur getrunken.)

  • 1. »Schach Matt!«

    (als ein Freund ihn mit sanften Nachdruck von uns zu entfernen versuchte)

Festzustellen blieb: Irgendwie hatte er nicht meinen Humor. Aber ich spiele ja auch nicht sein Schachspiel.

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