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	<title>Top Fives &#187; Go Let It Out</title>
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	<description>»So you've got a list here of 5 things you'd do if qualifications and time and history and salary were no object.«</description>
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		<title>First Impressions</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 06:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>einbecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Go Let It Out]]></category>

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		<title>Do you come from a land down under?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 11:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>einbecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Go Let It Out]]></category>

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		<description><![CDATA[Gro&#223;e Versprechungen, wenig gehalten. Noch nicht mal die Jahres-Topliste von 2008 ver&#246;ffentlicht. Wir hatten alle etwas anderes auf dem Plan… Aber jetzt geht es mit Vollgas weiter: Hier der Grund, warum ich in letzter Zeit nicht erreichbar war.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gro&#223;e Versprechungen, wenig gehalten. Noch nicht mal die Jahres-Topliste von 2008 ver&#246;ffentlicht. Wir hatten alle etwas anderes auf dem Plan… Aber jetzt geht es mit Vollgas weiter: Hier der Grund, warum ich in letzter Zeit nicht erreichbar war.</p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jBVIeFKhPKg&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/jBVIeFKhPKg&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
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		<title>Besser schmelzen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 12:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>einbecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Go Let It Out]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll Star]]></category>

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		<description><![CDATA[Das 2008er Melt! ist vorbei &#8212; und l&#228;sst viele Fragen offen. Die taz schreibt von &#187;Kirmeswerdung&#171; und &#187;zahlreichen Organisationspannen&#171; &#8212; und wird vom Publikum gelesen. Viel Schlimmer k&#246;nnte jedoch den Veranstalten die Blase der neuen Medien um die Ohren fliegen: Schon Samstag fr&#252;h erhielt ich Kurzmitteilungen von Freunden, die bei Twitter oder StudiVZ von den ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das 2008er Melt! ist vorbei &#8212; und l&#228;sst viele Fragen offen. Die taz <a href="http://www.taz.de/1/leben/musik/artikel/1/kirmeswerdung-der-open-air-familie/">schreibt</a> von &raquo;Kirmeswerdung&laquo; und &raquo;zahlreichen Organisationspannen&laquo; &#8212; und wird vom Publikum gelesen. Viel Schlimmer k&#246;nnte jedoch den Veranstalten die Blase der <em>neuen Medien</em> um die Ohren fliegen: Schon Samstag fr&#252;h erhielt ich Kurzmitteilungen von Freunden, die bei Twitter oder StudiVZ von den katastrophalen Zust&#228;nden am Einlass erfahren hatten. Im Meltforum kocht die Diskussion schnell hoch, nachdem die Heimkehrer an die Rechner gingen &#8212; und bleibt zwar gr&#246;&#223;tenteils sachlich, aber doch bestimmt: &raquo;So nicht wieder zum Melt&laquo;, sagen viele. Die Posts werden per E-Mail weitergeleitet, mit einem &raquo;Stimmt so!&laquo; versehen oder mit &raquo;n&#228;chstes Jahr dann doch zur Fusion&laquo; erg&#228;nzt. Das alles l&#228;uft hinter dem R&#252;cken (und doch eigentlich vor den Augen!) der Veranstalter ab, die immer noch von &raquo;Der Auftritt [von Bj&#246;rk] vers&#246;hnte dann offensichtlich doch den ein oder anderen&laquo; erz&#228;hlt &#8212; oder auch :&raquo;Nachdem wir nun erfolgreich an die von uns gesetzte Kapazit&#228;tsgrenze gesto&#223;en sind, blicken wir bereits in die Zukunft: gr&#246;&#223;er wollen wir nicht werden, aber besser. Ziel ist es, unseren eigenen hohen Anspr&#252;chen in Bezug auf Organisation und Festival-Komfort gerecht zu werden. Daran werden wir weiter arbeiten.&laquo; Kein Bezug auf die Geschichte, dass Ordner mit Thor-Steinar-Jacken gesichtet wurden, Leute aus drei Metern H&#246;he auf den Boden rissen oder Schl&#228;ge androhten. Kein Bezug auf Leute, die unter Absperrungen fast erdr&#252;ckt wurden, die von deutlich untersch&#228;tzten Massen am Eingang niedergedr&#252;ckt wurden. Kein Bezug auf eine Toilettenproblematik, die eben nicht &raquo;so bei allen Festivals ist&laquo;.</p>
<p>Deshalb hier f&#252;nf Hinweise, wie Ihr es besser machen k&#246;nnt, liebe Intro-Leute, denn wir wollen das Melt ja eigentlich wirklich nicht aufgeben: Publikum toll, Location toll, Line-Up toll: Ich will gerne n&#228;chstes Jahr hinkommen, um dem auch noch ein &raquo;Orga toll&laquo; hinten dran zu h&#228;ngen. </p>
<div class="list">
<ul>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">5.</span> <span class="text">Mitarbeiter</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Ich wei&#223; nicht, wie Eure Treffen mit den Herren und Damen von den Securityfirmen ablaufen, aber ich w&#252;rde denen schon gewisse Dinge beibringen: Wie man mit Menschen(massen) in Panik umgeht, beispielsweise. Dass man niemanden von einem drei Meter hohen Boxenturm gewaltsam runterzieht, so dass sich dieser den Kopf aufschl&#228;gt, beispielsweise. Dass man G&#228;sten nicht unbedingt Schl&#228;ge androhen sollte. Und Thor Steinar nicht so cool ist. Und vielleicht noch, wo man wirklich zum B&#228;ndchenholen hingehen sollte. Habt ihr? Dachte ich mir. Dann aber schleunigst die Firma wechseln. Und denen sagen, sie sollen mit ein paar Leuten mehr kommen als dieses Jahr.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">4.</span> <span class="text">Booking/Running Order</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Jetzt wird es schon nicht mehr so einfach: Ich w&#252;rde auch auf die Editors, Franz Ferdinand und Bj&#246;rk verzichten, wenn die zu viel Kosten, und lieber in eine entspannte Atmosph&#228;re investieren (siehe alle anderen Punkte). Aber andererseits: Gerade FF und Bj&#246;rk haben sehr gro&#223; aufgespielt. Das ist sicher Geschmackssache, und mir ist es letztendlich auch egal, ob nun ein bis zwei Headliner gebucht werden oder eben kleinere. Aber: bei vielen kleineren verstehe ich nicht, warum man diese geradezu abw&#252;rgt: Get Well Soon h&#228;tten liebend gerne noch zwei Lieder mehr gespielt, The Notwist mit Sicherheit auch. Das Verh&#228;ltnis Umbaupause/Spielzeit sollte m&#246;glichst nicht 1:1 sein, selbst 1:2 finde ich pers&#246;nlich eher bitter. Es m&#252;ssen nicht 100 Acts sein, daf&#252;r k&#246;nnen es aber gerne l&#228;ngere Konzerte sein. Wem etwas nicht gef&#228;llt, der hat ja noch andere B&#252;hnen, und eigentlich fast immer mindestens eine, auf der &raquo;seine&laquo; Schiene bedient wird. Durch l&#228;ngere Slots entspannt sich auch die rumrennende Masse merklich, und dazu hat man die M&#246;glichkeit, von zwei parallelen Acts auch noch etwas mitzukriegen. Ach so: Wir haben auch zu zw&#246;lft nicht versucht, in einem Ein-Mann-Zelt zu schlafen. Whitest Boy Alive aber schon. (Also: Ab auf die Gemini, oder auf die Haupt!)</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">3.</span> <span class="text">Toiletten und sanit&#228;re Einrichtungen</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
&raquo;Ist eben so.&laquo; &#8212; ich kann es nicht mehr h&#246;ren. Warum m&#252;ssen Klos vollgeschissen sein, warum muss man nachmittags eine halbe Stunde auf eine kalte Dusche warten, und warum m&#252;ssen Frauen sich M&#228;nnertoiletten antun? Dezentralere Toiletten und vor allen Dingen mehr Toilettenwagen f&#252;r Frauen m&#252;ssen drin sein, und dann w&#252;rde sich schon so einiges entspannen. Das gleiche auf den Zeltpl&#228;tzen: ruhig ein, zwei Wagen mehr, und dazu noch gerne auf die Pl&#228;tze verteilen. Ja, das kostet. Genauso wie uns das Festival. Und wenn sich die Wagen nicht rechnen mit 1,50 f&#252;r Dusche + Klo: Preise h&#246;her machen, vom Klo oder Festival. F&#252;r k&#246;rperliche Basics gebe ich gerne auch 10 Euro am Wochenende aus und spare zur Not zwei Bier auf dem Gel&#228;nde.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">2.</span> <span class="text">B&#228;ndchen</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Kurz und knapp: B&#228;ndchenausgabe auf das Gel&#228;nde, mehrere Schlangen, und Ordner auch drau&#223;en, die sich um die Anstellordnung k&#252;mmern. Dazu insgesamt mehr Leute. Und gerne auch eine B&#228;ndchenausgabe vorne zum G&#228;stelistenb&#228;ndchenkram, denn dann w&#252;rden sich viele ihres schon am Freitag mittag holen.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">1.</span> <span class="text">Kommunikation</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Das war leider das gr&#246;&#223;te Manko: H&#228;tte jemand bei der B&#228;ndchenausgabe ins Megaphon gerufen, h&#228;tten viele zugeh&#246;rt. H&#228;tte jemand vor dem Club (laut) gesagt, dass man nicht mehr reinkommt, w&#228;ren sicher 2/3 der Leute gegangen. H&#228;tte man gewusst, wann the Notwist spielen, h&#228;tte man nicht durch den Regen laufen m&#252;ssen. Und von Hercules and Love Affair will ich gar nicht erst anfangen. Also: Bildschirme mit der aktuellen Running Order neben jede B&#252;hne &#8212; es reicht auch: jetzt/gleich spielt&#8230;, danach spielt&#8230; Dazu Ansagen, wenn etwas ist: Ausf&#228;lle, kommende Gewitterfronten etc. Zus&#228;tzlich nutzt die aktuellen Kommunikationsmittel: Kommuniziert mit SMS oder Twitter und einer speziellen Webseite f&#252;r das Wochenende. Ich habe einige gesehen, die mit ihren Telefonen die Running Order ankuckten, weil auch die Programmausgabe keinesfalls funktionierte. Und zeigt Euch: Sowohl auf dem Gel&#228;nde, auch gerne mit Megaphon. Als auch jetzt: Versteckt Euch nicht hinter &raquo;alles wird gut&laquo;-S&#228;tzen, sondern kommuniziert, was Ihr besser machen wollt. Und wie es dem Typen geht, der da die drei Meter gefallen ist.</p>
</div>
</li>
</ul>
</div>
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		<title>Betrunken schreiben.</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 19:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>einbecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Don't Look Back In Anger]]></category>
		<category><![CDATA[Go Let It Out]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe zu, ich habe es auch hier schon getan. Allerdings eher so mit drei Bieren als mit zehn. 
Leute, die ins Internet schreiben, haben einen Ruf zu verlieren, wenn sie dies angeschickert tun, denn ihre Reputation besteht zum gr&#246;&#223;ten Teil aus dem, was man eben online &#252;ber sie finden kann. Und doch gibt es ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe zu, ich habe es auch hier schon getan. Allerdings eher so mit drei Bieren als mit zehn. </p>
<p>Leute, die ins Internet schreiben, haben einen Ruf zu verlieren, wenn sie dies angeschickert tun, denn ihre Reputation besteht zum gr&#246;&#223;ten Teil aus dem, was man eben online &#252;ber sie finden kann. Und doch gibt es (neben Twitter) ein Medium, in das man &#8212; egal ob A- oder C-Blogger &#8212; schreiben kann: <a href="http://tug.antville.org/">tug</a>. Gab es. Und konnte man. Denn es hat sich ausgetuggt. F&#252;nf Gr&#252;nde, warum dies nicht so bleiben darf:</p>
<div class="list">
<ul>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">5.</span> <span class="text">Du stehst auf der Tanzfl&#228;che und sprichst ein M&#228;dchen an.</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Und versaust es. V&#246;llig. Am besten noch mit gro&#223;er Geste, denn man ist ja schon angetrunken. Und (wegen des Versauens, nicht wegen der Angetrunkenheit) trinkst deshalb weiter. Und willst wem davon erz&#228;hlen. Oder besser: Es einfach in die Welt schreien.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">4.</span> <span class="text">Du stehst auf der Tanzfl&#228;che und sprichst ein M&#228;dchen an.</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Sonst, also die letzten drei bis vier Male, waren solche Gespr&#228;che zumeist schon nach f&#252;nf Minuten beendet. Du hast Sie schon einmal gesehen, auf einer Party eines Freundes vielleicht, oder doch auf dem Slutkonzert letzte Woche. Ihr unterhaltet Euch, trinkt ein Bier zusammen. Tanzt. Lacht. Und als Ihr Euch verabschiedet, gibt sie Dir einen Kuss. Auf die Wange. Auf die Wange!</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">3.</span> <span class="text">Du schlenderst durch die Stra&#223;en Deiner Stadt.</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Es ist sechs Uhr morgens, die V&#246;gel haben l&#228;ngst angefangen, ihr immer gleiches Lied anzustimmen, dass einen zuerst nervt, dann aber doch freudig stimmt. Du siehst die sonst vollen Gassen deines Viertels, genie&#223;t es, hier zu Leben, denn auch wenn so vieles irgendwie nicht zu passen scheint, passt so vieles eben doch.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">2.</span> <span class="text">Du gehst auf ein Konzert mit wildfremden Leuten.</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Die Du nur &#252;ber tug Kennengelernt hast. Oder so ungef&#228;hr. Und das Sch&#246;nekomischemerkw&#252;rdige daran ist, dass Du sie, obwohl Du sie nat&#252;rlich gar nicht kennst, doch kennst. Die gelegentliche Verzweiflung gelesen hast, die man vielleicht noch nicht einmal seinem besten Freund erz&#228;hlt. Und sie deshalb immer wieder gerne siehst. Und dann, ab und an, auch gerne betrunken bist. Und ins Netz schreibst.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">1.</span> <span class="text">Du hast all diese unglaublichen Geschichten erlebt.</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
<a href="http://btrunken.de/">Und kannst sie aufschreiben.</a></p>
</div>
</li>
</ul>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#220;berfl&#252;ssige Konzertmitbringsel</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 08:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>einbecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Go Let It Out]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll Star]]></category>

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		<description><![CDATA[Hierbei geht es mitnichten um irgendwelche Buttons, Shirts oder Groupies, die man vom Konzert mitbringt, nein, es geht um unn&#246;tigen Tinnef, den viele Menschen mit zum Konzert hinbringen. Erst gestern wieder, als die Shout Out Louds im Star Club Beatpol (Shame on you, Universal!) the Cure coverten&#8230; Wo war ich? Die f&#252;nf schlimmsten:




5. Kompaktkamera



Alles sch&#246;n ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hierbei geht es mitnichten um irgendwelche Buttons, Shirts oder Groupies, die man vom Konzert mitbringt, nein, es geht um unn&#246;tigen Tinnef, den viele Menschen mit zum Konzert hinbringen. Erst gestern wieder, als die Shout Out Louds im <del>Star Club</del> Beatpol (Shame on you, Universal!) the Cure coverten&#8230; Wo war ich? Die f&#252;nf schlimmsten:</p>
<div class="list">
<ul>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">5.</span> <span class="text">Kompaktkamera</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Alles sch&#246;n <em>easy, super</em> und <em>einfach nur draufhalten</em>, so sagen die Hersteller. Und das glaubt die zumeist j&#252;ngere Kundschaft auch und findet nichts dabei, aus 10 Metern Entfernung zu blitzen. Abgesehen davon, dass sie damit die Effekte des Lichtmannes torpedieren, nein, ihnen kommt gar nicht in den Sinn, dass es a) sehr toll ist, die ersten drei Meter &#252;ber- die B&#252;hne aber unterzubelichten, und b) dass es von oben betrachtet auch super ist, dauernd geblitzdingst zu werden. Am sch&#246;nsten ist Punkt f&#252;nf in Kombination mit Konzertst&#246;rer Nummer eins, der Gruppe, die sich selbst mehr feiert als die Band (zu sehen am Freitag in Leipzigs <em>Ilse</em>): Viele tolle Fotos vom Publikum.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">4.</span> <span class="text">Handtasche</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Yeah, liebe Frauen, so gern ich Euch ja im allgemeinen und schon auch des &#246;fteren im speziellen habe, es muss gesagt werden: Eure Notfallboxen k&#246;nnen sehr st&#246;ren, insbesondere wenn sie lose herumbaumeln und einem h&#228;ufiger in den Unterleib gerammt werden. Der einzig ad&#228;quate Platz f&#252;r eine (kleine!) Tasche ist: &#220;ber die Schulter geh&#228;ngt unterm Arm.<br />
(Die M&#228;nnerhandtasche in Form der Bierflasche kann auch nerven, gerade wenn sie achtlos auf dem Boden liegt.)</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">3.</span> <span class="text">Mobiltelefon</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Nicht nur, dass Nummer f&#252;nf hier integriert wurde, nein: Sie wurde vorher massakriert, so dass per Zufallsgenerator 93,8 % der Bilder verwackeln, unter&#252;berbelichten oder einfach rauschen, so dass ungef&#228;hr die zehnfache Menge an Fotos geschossen wird. Nein, man kann ja ganz tolle Videos aufnehmen, Leute anrufen oder sogar eine Linearkombination aus beidem. (Tipp: Generell sind die Telefonmikros eh sch&#246;n &#252;bersteuert, wenn sie auf einem Konzert benutzt werden. Also nicht in Richtung Boxen (und damit mir vors Gesicht) halten, sondern lieber unters eigene T-Shirt. Zwei Vorteile: Sound ist besser und ich muss nicht mit ansehen, wie ihr Leute nervt, die anscheinend absichtlich der Veranstaltung fernblieben.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">2.</span> <span class="text">Lange Haare</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Auch hier wieder vorweg die Warnung, dass ich Frauen und auch lange Haare an sich ja toll finde, auch gerne in Personalunion. Und offen tragen sieht eh viel besser aus als Z&#246;pfe und zur&#252;ckstecken. Aber gerade wenn es etwas enger wird, fliegen im Eifer des Gefechts die Haarteile wilder als bei der Kelly-Family herum, und wenn man dann mal wieder f&#252;nf Str&#228;hnen aus der eigenen Kauleiste entfernt hat, macht das nicht mehr so viel Spa&#223;. Viel Schlimmer allerdings sind die m&#228;nnlichen Metalfans, die ja durchaus auch auf ein beachtliches Haarvolumen kommen lassen: Sie Kombinieren Nervfaktor zwei noch mit mangelnder Hygiene und Punkt eins:</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">1.</span> <span class="text">Schwei&#223;</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Zugegeben. Da vorne ist es hei&#223;, und man will ja was sehen. Und da geht es ab. Und dann schwitzt man halt. Kann man nichts machen, verstehe ich vollkommen. Aber wenn man sich dann aus dem tanzenden Mob entfernt kann man doch darauf achten, dass der Nasse R&#252;cken nicht jedes Mal eine Gesichtspf&#252;tze beim Hintermann hinterl&#228;sst, wenn man sich immer wieder aufs neue gen&#252;sslich zur&#252;cklehnt. Und hochgerissene, durchgeschwitzte Arme gehen ja noch, jedoch deren Achsel ins gerieben zu kriegen: gar nicht.
</p></div>
</li>
</ul>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weisheiten aus Berlin (aus Berlin)</title>
		<link>http://topfives.org/2008/fuenf-weisheiten-aus-berlin-aus-berlin/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 22:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JC Niemeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Go Let It Out]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll Star]]></category>
		<category><![CDATA[The Importance Of Being Idle]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#196;rzte aus Berlin (aus Berlin) sind schon so lange im Gesch&#228;ft, dass ihre Konzerte von Teenagern jeden Alters besucht werden. In all den ganzen Jahren haben im Werk  von Belafarinrod auch profunde Lebensweisheiten Niederschlag gefunden. Von den inzwischen zur Allgemeinbildung geh&#246;renden Erkenntnissen &#252;ber M&#228;nner (=&#160;Schweine) und Frauen (=&#160;Hauegernhaberinnen) abgesehen, zum Beispiel diese hier:




5. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die &#196;rzte</em> aus Berlin (aus Berlin) sind schon so lange im Gesch&#228;ft, dass ihre Konzerte von Teenagern jeden Alters besucht werden. In all den ganzen Jahren haben im Werk  von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CdY4WkslyOs">Belafarinrod</a> auch profunde Lebensweisheiten Niederschlag gefunden. Von den inzwischen zur Allgemeinbildung geh&#246;renden Erkenntnissen &#252;ber M&#228;nner (=&nbsp;Schweine) und Frauen (=&nbsp;Hauegernhaberinnen) abgesehen, zum Beispiel diese hier:</p>
<div class="list">
<ul>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">5.</span> <span class="text">„So wie ich die Sache sehe, ist die Intelligenz bereits ausgerottet und es leben nur noch die Idioten.“ (Anti-Zombie)</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Wenn man das erstmal kapiert hat, lebt es sich stressfreier: Die Leute, die einem immer wieder aufs Neue den Alltag schwer machen, sind halt doof und k&#246;nnen nichts daf&#252;r.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">4.</span> <span class="text">„Du bist wirklich saudumm, darum geht&#8217;s Dir gut.“ (Schrei nach Liebe)</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Zu allem &#220;berfluss sind die Idioten auch noch mit sich und der Welt im Reinen. Pech gehabt, liebe Intellektuelle. Schlimmer noch: Ihr m&#252;sst Euch tagein, tagaus mit Fragen von Ethik, Moral und Niveau qu&#228;len anstatt gl&#252;cklich und zufrieden vor der Glotze vor Euch hin vegetieren zu d&#252;rfen.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">3.</span> <span class="text">„Herr Wachtmeister, sag ick, machense sich mal locker.“ (Richtig sch&#246;n evil)</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Diese sch&#246;ne Aufforderung ist nur bedingt konversationstauglich. Insbesondere als Beteiligter einer Verkehrskontrolle sollte der Wagenlenker sich derartige &#196;u&#223;erungen verkneifen. Lockermachen ist trotzdem eine gute Sache, nicht nur vor dem Sport.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">2.</span> <span class="text">„Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist. Es w&#228;re nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt.“ (Deine Schuld)</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Die Botschaft  ist so deutlich, dass sie keiner weiteren Erl&#228;uterung bedarf. Menschen, die sich – getreu dem vorangegangenen Ratschlag – locker gemacht haben, verzichten insbesondere auf den Hinweis, dass es aus grammatikalischen Gr&#252;nden wohl „wenn sie so bliebe“ hei&#223;en m&#252;sste. Das ist dem – auf der selben Platte in Erscheinung tretenden – <em>Klugschei&#223;erman</em> und seinesgleichen vorbehalten.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">1.</span> <span class="text">„Hip hip hurra, alles ist super, alles ist wunderbar.“ (Hurra)</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Bisher k&#246;nnte man meinen, zwischen den Zeilen sollte hier vermittelt werden, die Welt w&#228;re von verkrampften (3.) Faulpelzen (2.) und zufriedenen (4.) Idioten (5.)  bev&#246;lkert. Das stimmt nat&#252;rlich nicht. Es gibt sicher auch einige zufriedene Faulpelze und jede Menge verkrampfte Idioten. War nur Spa&#223;. In echt ist doch alles super, wenn nicht gar wunderbar.
</p></div>
</li>
</ul>
</div>
<p><strong>Wer diese Liste mochte, mag auch</strong>: <a href="http://topfives.org/2005/hamburger-weisheiten/">Hamburger Weisheiten</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://topfives.org/2008/fuenf-weisheiten-aus-berlin-aus-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Topics I won&#8217;t cover in a review of 2007</title>
		<link>http://topfives.org/2007/topics-i-wont-cover-in-a-review-of-2007/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 18:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Go Let It Out]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll Star]]></category>
		<category><![CDATA[Some Might Say]]></category>
		<category><![CDATA[The Importance Of Being Idle]]></category>
		<category><![CDATA[Top-5-in-English]]></category>

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		<description><![CDATA[It seems it is that time of the year again. The time where people look back at the year and write lists. Lists of the best somethingorother of the year. The Top Five cooking oils of the year. The Top Five goals scored by Michael Owen while playing for Newcastle in the FA Cup this ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>It seems it is that time of the year again. The time where people look back at the year and write lists. Lists of the best somethingorother of the year. The Top Five cooking oils of the year. The Top Five goals scored by Michael Owen while playing for Newcastle in the FA Cup this year. The best English goalkeepers of the year. Yes, those kind of list. Everyone is doing it. So I&#8217;m going to join in, with the list of all lists, the list of list topics I&#8217;m not going to write about.</p>
<div class="list">
<ul>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">5.</span> <span class="text">Web2.0SocialNetworkBlogOnlineThingymahjiggy</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Already covered in 144,987,341 (rough estimate) other blogs and other techie websites. And another 556,873 will still write, trackback and pingback about them. Boring.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">4.</span> <span class="text">Movies/DVDs</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
I&#8217;ve been to the cinema exactly 0 times this year. And the DVDs were from approx 15 years ago (yay for nostalgia!). Not much to go on there, is it? Apart from that <a href="http://www.imdb.com/title/tt0091042/">Ferris Bueller&#8217;s Day Off</a> is still a great movie.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">3.</span> <span class="text">Books</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Hey, you have to show that you&#8217;re not only staring at the computer screen, so better include a list of books. I just can&#8217;t be bothered to try to remember which ones I read this year. I&#8217;m sure there&#8217;s been a <a href="http://www.brookmyre.co.uk/">Christopher Brookmyre</a> among them somewhere. And I&#8217;m certain it was good. That&#8217;ll have to do.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">2.</span> <span class="text">Music</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
I don&#8217;t have an iPod (or any other player for that matter), therefore don&#8217;t use iTunes or any similar software. Meaning I can&#8217;t run off pointless statistics how many times I&#8217;ve listened to which songs and create a ranking from it. Thinking about it, I think I&#8217;ve only bought about 3 or 4 CDs this year. Concerts? I&#8217;ve only been to one. That was <a href="http://www.idlewild.co.uk/">Idlewild</a>, who also make good CDs every once in a while. I think one might have been this year.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">1.</span> <span class="text">Holiday Destinations</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Well, that would be a bit pointless coming from me. After all I&#8217;ve only been to <a href="http://www.armin-grewe.com/islay/islay.htm" title="Isle of Islay">one</a> this year. So I haven&#8217;t really got much to rank and compare. Call me boring if you want.</p>
</div>
</li>
</ul>
</div>
<p>Now I&#8217;m wondering if I should have a stab at predictions for 2008 again?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vors&#228;tze f&#252;r das neue Jahr</title>
		<link>http://topfives.org/2007/vorsaetze-fuer-das-neue-jahr/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 13:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JC Niemeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Champagne Supernova (Best Of)]]></category>
		<category><![CDATA[Cigarettes & Alcohol]]></category>
		<category><![CDATA[Go Let It Out]]></category>
		<category><![CDATA[The Importance Of Being Idle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://topfives.org/2007/vorsaetze-fuer-das-neue-jahr/</guid>
		<description><![CDATA[Klassiche Vors&#228;tze zu Beginn eines neuen Jahrs sind: mehr Bewegung, weniger Essen, gar keine Zigaretten. Sie sind allesamt zum Scheitern verurteilt und werden daher immer unpopul&#228;rer. Dieser Beitrag gibt dem orientierungslosen Leser auf der Suche nach neuen Vors&#228;tzen praktische Lebenshilfe.




5. Mehr Gelassenheit wagen



Verkrampfte aller L&#228;nder, lasst Euch sagen: Gelassenheit ist gut f&#252;r uns alle. Entspannt ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klassiche Vors&#228;tze zu Beginn eines neuen Jahrs sind: mehr Bewegung, weniger Essen, gar keine Zigaretten. Sie sind allesamt zum Scheitern verurteilt und werden daher immer unpopul&#228;rer. Dieser Beitrag gibt dem orientierungslosen Leser auf der Suche nach neuen Vors&#228;tzen praktische Lebenshilfe.</p>
<div class="list">
<ul>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">5.</span> <span class="text">Mehr Gelassenheit wagen</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Verkrampfte aller L&#228;nder, lasst Euch sagen: Gelassenheit ist gut f&#252;r uns alle. Entspannt lebt es sich einfach besser. Nachdem es in diesem Jahr gelungen ist, das Klima zu retten, haben wir schlie&#223;lich allen Grund, v&#246;llig unaufgeregt der Dinge zu harren, die da kommen. Wie das geht, habe ich unl&#228;ngst anhand einer unzustellbaren E-Mail erfahren. &#220;blicherweise bekommt man seine Nachricht in so einem Fall binnen Stunden zur&#252;ck, zusammen mit der Botschaft des Servers, er habe zwar alles gegeben, k&#246;nne die E-Mail aber beim besten Willen nicht im Zielpostfach platzieren. Ich hatte es in diesem Jahr mit einem Mailserver zu tun, der entweder ziemlich gr&#252;ndlich war oder nichts von Hektik hielt. Obwohl man sich an erheblich k&#252;rzere Laufzeiten gew&#246;hnt hat – im Jiddischen hei&#223;t E-Mail nicht ohne Grund <em>Blitzpost</em> – erreichte mich die Kunde von der Unzustellbarkeit meiner Nachricht erst sieben Wochen nach dem Abschicken. Das ist nicht nur die digitale Entsprechung der Postkarte, die ihren Empf&#228;nger erst nach Generationen erreicht, sondern auch ein Musterbeispiel der Gelassenheit.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">4.</span> <span class="text">Nichts &#252;bertreiben</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Auf Kundentoiletten wird man h&#228;ufig gebeten, diese so zu hinterlassen wie man sie vorgefunden hat. Man soll seinen Dreck selber wegmachen. Geschenkt. K&#252;rzlich entdeckte ich die Aufforderung, die Kundentoilette so zu verlassen, wie man sie gerne vorgefunden h&#228;tte. Das empfand ich angesichts des desolaten Zustands der R&#228;umlichkeiten als unangemessen. Umfangreiche Reinigungs- und Reparaturarbeiten fallen nicht in den Zust&#228;ndigkeitsbereich des Kunden. Dessen vorrangige Aufgabe ist es, Geld ins Gesch&#228;ft zu bringen. Auch bei ver&#228;nderter Erwartungshaltung seitens der Kaufleute sollte es bei dem Vorsatz bleiben, Reinigungsmittel und Werkzeug beim Einkaufsbummel zuhause lassen.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">3.</span> <span class="text">Unterschiede akzeptieren</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Seit ich vor einigen Monaten ein MacBook erworben habe, werde ich gelegentlich auf diesen Computer angesprochen. Dabei haben sich zwei unterschiedliche Gespr&#228;chsinhalte herauskristallisiert. W&#228;hrend Frauen verz&#252;ckt ausrufen: „Der ist aber niedlich!“, fragen M&#228;nner, was so ein Ding denn kostet (es ist also genau wie beim ersten Kind im Freundeskreis). Dass Frauen und M&#228;nner sich unterscheiden, hat sich bereits herumgesprochen. Nicht einmal diejenigen, an denen das in der Schule vorbeigegangen ist, m&#252;ssen dumm sterben. Der sogenannte Komiker Mario Barth etwa leistet unerm&#252;dliche Aufkl&#228;rungsarbeit. Unterschiede, darauf will ich hinaus, sind jedenfalls eine tolle Sache, nicht nur die zwischen Menschen mit Penis und Menschen ohne. Das Stichwort hei&#223;t Individualit&#228;t. Guter Vorsatz: Unterschiede akzeptieren.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">2.</span> <span class="text">Das Prinzip Freundlichkeit</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Dieser Gedanke f&#252;hrt fast automatisch zum Prinzip Freundlichkeit: Es lohnt sich, zu anderen nett zu sein. Das ist sch&#246;n, weil die anderen dann auch nett sind. Meistens – die &#252;brigen sind Arschl&#246;cher oder bemitleidenswert, oft sogar beides.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">1.</span> <span class="text">Ehrlichkeit</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Ehrlich w&#228;hrt am l&#228;ngsten, sagt der Volksmund zu Recht. Daraus ergibt sich folgende Erkenntnis: Ehrlich gesagt ist es ziemlich bescheuert, ausgerechnet zum Jahreswechsel Vors&#228;tze zu fassen.</p>
</div>
</li>
</ul>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachschmelze 2007</title>
		<link>http://topfives.org/2007/nachschmelze-2007/</link>
		<comments>http://topfives.org/2007/nachschmelze-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 20:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Champagne Supernova (Best Of)]]></category>
		<category><![CDATA[Go Let It Out]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll Star]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topfives.org/2007/nachschmelze-2007/</guid>
		<description><![CDATA[Letztes Wochenende pilgerten einige Tausend Indietronic-J&#252;nger nach Sachsen-Anhalt, um das triste Nachwuchsbundesland etwas von der Lethargie zu befreien, die ihm gemeinhin zugeschrieben wird. Es ging zum Melt!-Festival nach Ferropolis, der Stadt mit den Baggern.
Als ausgewiesener Elektronichtm&#246;ger und Gitarrenmusikfavorisierer war im Vorfeld schon klar, dass mir das nicht alles gefallen w&#252;rde. &#220;berraschend dann doch die Top5 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Wochenende pilgerten einige Tausend Indietronic-J&#252;nger nach Sachsen-Anhalt, um das triste Nachwuchsbundesland etwas von der Lethargie zu befreien, die ihm gemeinhin zugeschrieben wird. Es ging zum Melt!-Festival nach Ferropolis, der Stadt mit den Baggern.</p>
<p>Als ausgewiesener Elektronichtm&#246;ger und Gitarrenmusikfavorisierer war im Vorfeld schon klar, dass mir das nicht alles gefallen w&#252;rde. &#220;berraschend dann doch die Top5 Retrospektive des zehnten Melt!</p>
<div class="list">
<ul>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">5.</span> <span class="text">The Notwist</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Sie sind immer wieder eine Offenbarung. Sie machen sich Live recht rar, doch die Macher vom Melt haben sie sogar dazu gebracht, neues Material vorzustellen mit dem sie erst im n&#228;chsten Jahr touren wollen. Davon dann aber nicht viel und sonst auch nicht viel Neues, aber trotzdem super!</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">4.</span> <span class="text">The Presets</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Das italienisches Disco Duo &#252;berzeugt mit live-getrommel und extrem kurzweiligen Songs. Das waren wohl die k&#252;rzeste Stunde auf dem Melt! Einfach geil &mdash; und das ganz ohne Gitarren.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">3.</span> <span class="text">Jamie T</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Hinterher war zu lesen, hier sei ein junger, moderner Joe Strummer zu sehen und ja, das dachte ich mir auch. Er kommt mit mehr Sprechgesang als the Clash daher und kombiniert unverfroren Indy-Dance, Punk, und Reggae auf eine erfrischende Art. </p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">2.</span> <span class="text">Goose</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Stark-tanzbare Gitarrenmusik mit Elektroeinfl&#252;ssen und umgekehrt. Mit Energie vorgetragen haben die selbst die m&#252;desten Socken zum tanzen gebracht. Wow.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">1.</span> <span class="text">Lady Sovereign</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Sehr jung und kein Respekt, daf&#252;r viel Energie und eine Nase f&#252;r St&#252;cke, die ein ganzes Zirkuszelt zum Kreisen und Schwitzen bringen k&#246;nnen. Eigentlich steht Rap auf der Schublade, aber mit Live-Drums und -Bass wird da lupenreiner Punkrock von der B&#252;hne gerotzt. Gro&#223;e Kunst aus Nord-London.</p>
</div>
</li>
</ul>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorschmelze 2007</title>
		<link>http://topfives.org/2007/vorschmelze-2007/</link>
		<comments>http://topfives.org/2007/vorschmelze-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 08:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>einbecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Go Let It Out]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll Star]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.topfives.org/2007/vorschmelze-2007/</guid>
		<description><![CDATA[N&#228;chstes Wochenende pilgern einige Tausend Indietronic-J&#252;nger nach Sachsen-Anhalt, um das triste Nachwuchsbundesland etwas von der Lethargie zu befreien, die ihm gemeinhin zugeschrieben wird. Es geht zum Melt!-Festival nach Ferropolis, der Stadt mit den Baggern. F&#252;nf Gr&#252;nde, Teil davon zu sein:




5. Digitalism



Welche andere New-Rave-Band f&#228;llt einem wohl ein, die mit &#8220;D&#8221; beginnt? Richtig, Daft Punk sind ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>N&#228;chstes Wochenende pilgern einige Tausend Indietronic-J&#252;nger nach Sachsen-Anhalt, um das triste Nachwuchsbundesland etwas von der Lethargie zu befreien, die ihm gemeinhin zugeschrieben wird. Es geht zum Melt!-Festival nach Ferropolis, der Stadt mit den Baggern. F&#252;nf Gr&#252;nde, Teil davon zu sein:</p>
<div class="list">
<ul>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">5.</span> <span class="text">Digitalism</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Welche andere New-Rave-Band f&#228;llt einem wohl ein, die mit &#8220;D&#8221; beginnt? Richtig, Daft Punk sind nicht zu weit (und auch nicht zu nah), von daher bin ich gespannt, wie sich diese Herren live pr&#228;sentieren.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">4.</span> <span class="text">BRMC</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Welche Wirrungen hat die verdiente Mutter aller Motorradklubs hinter sich? Nicht nur, dass sogar Oasis h&#246;chstpers&#246;nlich den Titel der Besten Band feierlich an diese Recken &#252;bergab, nein, es wurde auch tats&#228;chlich mehrfach mit dem Stil gebrochen und gro&#223;artiges wie &#8220;Howl&#8221; (und nicht so gro&#223;artiges wie &#8220;Baby 81&#8243;) herausgebracht. Schwarz-wei&#223; also in Farbe. </p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">3.</span> <span class="text">The Thermals</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Nennen wir es Punk Rock, nennen wir es No-Fi, nein: Nennen wir es Rock. Ohne Roll. Pur wie der gebirgsbachklare Vodka, rein wie das dreckige Handtuch im Club deines Vertrauens um halb f&#252;nf. Und das soll so in echt ja auch ganz gut abgehen, hab ich mir sagen lassen. </p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">2.</span> <span class="text">Tocotronic</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Sagen wir es mal so: W&#252;rde ich alle meine Platten einer Band mit auf eine einsame Insel schleppen: Hier h&#228;tte ich am meisten zu tragen. Zur Jugendbewegung wurde mit &#246;rtlichen Antifagr&#246;&#223;en getanzt, &#8220;Gott sei dank&#8221; pr&#228;gte einige Gr&#246;lrunden auf der heimatlichen Couch. Und doch habe ich es, Schande (Schande!) &#252;ber mein Haupt, nicht geschafft, auch nur ein einziges Mal einem Konzert beizuwohnen, weshalb ich mich um so mehr freue, dieses Echo (Schande!) endlich loszuwerden.</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">1.</span> <span class="text">The Notwist</span></strong></p>
</div>
<div class="list-item-text">
<p>
Bei der Kombination von Elektro und und Indie geh&#246;ren die Weilheimer nat&#252;rlich auf Platz eins. Neon Golden war nie weniger als eine Offenbarung, es zeigte, wie mit so wenig (und doch so viel) Unglaubliches m&#246;glich ist. Die Stimme, die Samples, Schlagzeug, Bass und Gitarre: . Mehr ist nicht zu sagen (au&#223;er der Spannung, wie sich sowas live anh&#246;rt).
</p></div>
</li>
</ul>
</div>
<p>Es fehlen nat&#252;rlich Gr&#246;&#223;en und Kleinigkeiten: Deichkind mit Snap! Olli Schulz! Jamie T! Jeans Team! Ladytron! DJ Koze! Lady Sovereign! Jan Delay! Mouse on Mars! Jai Alai Savant! Polarkreis 18!</p>
<p>Aber nun gut, so ein Festivalwochenende hat ja auch nur drei Tage&#8230; (Wer kommt denn von der geneigten Leserschaft? Gerne Kommentar, gerne E-Mail an einbecker bei einbecker punkt net, ein bis zw&#246;lf Bier sollten ja drin sein.)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
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