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	<title>Top Fives &#187; Bunte Republik</title>
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	<description>»So you've got a list here of 5 things you'd do if qualifications and time and history and salary were no object.«</description>
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		<title>Buntes 2006</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jun 2006 07:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>einbecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Go Let It Out]]></category>
		<category><![CDATA[Bunte Republik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie jedes Jahr im Juni feierte sich die Dredsdner Neustadt letztes Wochenende selbst: Ca. 150.000 Besucher kamen zur 16. Bunten Republik Neustadt. Zwar wurde das Fest auch von den &#252;blichen Krawallmachern heimgesucht, die mit Glasflaschen und Steinen ein Auto und die Scheibe einer Stra&#223;enbahnhaltestelle hinrichteten, ansonsten aber wurde gut gefeiert, getanzt, getrunken, gespielt und genossen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jedes Jahr im Juni feierte sich die Dredsdner Neustadt letztes Wochenende selbst: Ca. 150.000 Besucher kamen zur 16. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bunte_Republik_Neustadt">Bunten Republik Neustadt</a>. Zwar wurde das Fest auch von den &#252;blichen Krawallmachern heimgesucht, die mit Glasflaschen und Steinen ein Auto und die Scheibe einer Stra&#223;enbahnhaltestelle hinrichteten, ansonsten aber wurde gut gefeiert, getanzt, getrunken, gespielt und genossen. Fotos gibts bei <a href="http://flickr.com/photos/tags/brn2006/">Flickr</a>, ein Video kommt sp&#228;ter. Die Highlights:</p>
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<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">5.</span> <span class="text">Der Blick von der Martin-Luther-Kirche</span></strong></p>
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Die Kirche, die man auf <a href="http://www.roell.net/weblog/">Martins</a> Photo <a href="http://flickr.com/photos/martinroell/116360092/">sehen kann</a>, erm&#246;glicht einen klasse Blick &#252;ber die Menschen auf der Stra&#223;e. Meine Mitbewohnerin hat Fotos gemacht, folgen also sp&#228;ter.</p>
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<p><strong><span class="num">4.</span> <span class="text">Die schwarz-gr&#252;ne Ordnungsmacht</span></strong></p>
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Tags&#252;ber ist die BRN das Fest, wie man sich Feste vorstellt: Spa&#223; f&#252;r Jung und alt &#8212; und unbehelmte, ungepanzerte Polizisten in schn&#246;den braungr&#252;n und Kleinstgruppen, die freundlich l&#228;cheln. Abends, wenn dann bei einigen (hoffentlich nicht der Polizei) der Alkoholpegel h&#246;her ist, marschieren die H&#252;ter des Rechts durch die Stra&#223;en, als ob Robocop keine Utopie war: In Schwarz, vermummt, mindestens zu zehnt und dick eingepanzert. Wenn dann am Samstag abend Hunderte dieser schwarzen Klopse eine Stra&#223;e abriegeln, auf der dann 30 Leute langehen &#8212; und man nicht auf die andere Seite der Absperrung darf, und die, die auf der anderen Seite sind, nicht auf die eigene Seite d&#252;rfen &#8212; das ist irgendwie fast schon wieder niedlich. Genauso niedlich wie der Spruch, der nach ?ñffnung der Stra&#223;e vom (NRW-)Polizisten kam: &raquo;Muss f&#252;r Euch ja fast wie bei der Mauer&#246;ffnung sein.&laquo; <em>Ah, ja.</em></p>
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<p><strong><span class="num">3.</span> <span class="text">Die Musik</span></strong></p>
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<div class="list-item-text">
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Innerhalb der Neustadt ging das Feiern weiter, auch wenn die Herren Polizisten drau&#223;en alles abriegelten. Und wie es da die ganze Zeit weiter ging: Auf welchem Fest gibt es sonst noch Klezmer, Punk, Liedermacher, Rock, Punkcover (auf Zuruf!), Sirtaki, t&#252;rkische Musik, Drum&#8217;n'Bass, R&#8217;n'B, Hare Krishna, Salsa, Tango, Balalaika, Ukulele und Harfe zusammen, meist nicht mehr als 20 Meter voneinander entfernt und sich dabei (un-)harmonisch &#252;berbietend? Nicht zu vergessen die Iren, die beim Verlassen des Pubs noch ihrem (oder Billy Joels?) Pianoman ein St&#228;ndchen sangen.</p>
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<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">2.</span> <span class="text">Die Menschen</span></strong></p>
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Sicher, es gab auch wieder die gro&#223;en Bier- und Bratwurstst&#228;nde von Leuten, die wohl sonst keinen Fu&#223; in die Neustadt setzen w&#252;rden.  Aber (gef&#252;hlt) ist das wohl auch wieder weniger geworden, daf&#252;r mehr Kinder mit Bauchladen, die selbstgemachte Limo, Nussecken oder Z&#246;pfe f&#252;r je 50 Cent verkauften. Oder die Cuba Libre f&#252;r um die drei Euro, die &#252;berall in der Neustadt mit Havana Club (oder besser) gemixt wurden. Oder die Krebsfleischb&#228;llchen, Die indischen Wraps oder die Waffeln mit Sirup nach Wahl (in L&#228;nderfarben). Oder das Riesenspielzeug auf der Talstra&#223;e (2-Meter-Schaukelkamel, mannshohe Mikadost&#228;bchen, Wasserflaschenkanone (nach oben), Karussel (!) und Baukl&#246;tze). Alles gemacht von Menschen, die zwar (teilweise) auch etwas daran verdient haben, aber gro&#223;teils es einfach aus Spa&#223; an der Freude gemacht haben. Danke!</p>
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<p><strong><span class="num">1.</span> <span class="text">Die Neustadt</span></strong></p>
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Es ist immer wieder erstaunlich, was dieser Stadtteil auf die Beine stellen kann. Vor vier Jahren zog ich her, urspr&#252;nglich f&#252;r eine kurze Verweilzeit &#8212; man will ja noch etwas anderes sehen in der Welt. Auch wenn es wohl in ein, zwei Jahren doch weiter gehen wird, im Moment kann ich keinen besseren Ort zum Leben vorstellen. &#220;ber 50% Gr&#252;nenw&#228;hler, ein Altersschnitt von 19 Jahren, eine Bausubstanz (Gr&#252;nderzeit), die es wohl in der Form nirgends sonst in Deutschland noch so erhalten ist, eine Kneipenszene, die immer neues zu bieten hat und sich dann doch nicht in den Schick eines Prenzlauer Bergs fl&#252;chtet, Alte Menschen, die den kleinen Kindern Schach beibringen und dazu noch gr&#252;n im Alaunpark, der Heide und im Umland. Und ein Fest, wie es keins gibt. <em>I think I like you.</em></p>
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		<title>Bunte Republik</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2005 16:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>einbecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cigarettes & Alcohol]]></category>
		<category><![CDATA[Go Let It Out]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll Star]]></category>
		<category><![CDATA[Bunte Republik]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag bis Sonntag war es wieder so weit: Bunte Republik Neustadt. Dresdens Vorzeige-Alternativ-Viertel putzte sich raus, stellte Tische auf die Stra&#223;e und Bretter auf Bierkisten, damit die Musiker ihre Zuschauer besser besingen k&#246;nnen. Planschbecken wurden gef&#252;llt, Karaoke gesungen und hier und da wohl auch ein Bier getrunken. Das ganze mit 100000 Leuten, die &#252;ber das ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag bis Sonntag war es wieder so weit: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bunte_Republik_Neustadt">Bunte Republik Neustadt</a>. Dresdens Vorzeige-Alternativ-Viertel putzte sich raus, stellte Tische auf die Stra&#223;e und Bretter auf Bierkisten, damit die Musiker ihre Zuschauer besser besingen k&#246;nnen. Planschbecken wurden gef&#252;llt, Karaoke gesungen und hier und da wohl auch ein Bier getrunken. Das ganze mit 100000 Leuten, die &#252;ber das Wochenende hier waren. Hier also meine ganz pers&#246;nliche Liste der f&#252;nf besten Erlebnisse des letzten Wochenendes: </p>
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<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">5.</span> <span class="text">Flaschenverbot</span></strong></p>
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<div class="list-item-text">
<p> Damit sich irgendwelche Deppen nicht gegenseitig die Sch&#228;del einschlagen, war es das ganze Wochenende nicht erlaubt, Glasflaschen in der Hand zu halten. Freitag, 17:00 Uhr, Tobias L. bewegt sich zu Freunden, um sich ein wenig auf das Fest einzustimmen. Mit dabei: 2 Flaschen Bier (ja, aus Glas). Nat&#252;rlich wurde ich <del>freundlich</del> von einem der Herren in gr&#252;n (und davon gab es einige, sp&#228;ter auch gerne mit Lukes Vater verwechselt) auf eine Polizeiverordnung hingewiesen, die mir das Tragen von Bierflaschen im G&#252;ltigkeitsbereich eben dieser untersagt. Meine Entgegnung, dass ich nicht beabsichtige, damit den besagten G&#252;ltigkeitsbereich zu betreten, konnte er nur m&#252;de l&#228;chelnd mit einem »dann noch einen sch&#246;nen Tag« kontern.</p>
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<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">4.</span> <span class="text">Spiel- und Talstra&#223;e</span></strong></p>
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<div class="list-item-text">
<p> Diesmal etwas abgerutscht ist die Siedlung Talstra&#223;e, die sonst immer mit Gro&#223;spielger&#228;t f&#252;r die kleinen Neust&#228;dter gl&#228;nzt: Menschliche Kegelspiele am Seil oder ein Karussel aus Einkaufswagen. Es war nicht viel los dieses Jahr (und ich baue auf das n&#228;chste!), allerdings hat sie sich den vierten Platz locker mit den Biervorr&#228;ten von Freunden geholt. Denn der Bierpreis (1,5 bis 2,2 €) war dieses Jahr so gestiegen, dass man doch des &#246;fteren auf privates Vergn&#252;gen wechselte (oder die Staropramen-Dose meines Vertrauens f&#252;r die gute Ein-Euro-M&#252;nze).</p>
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<p><strong><span class="num">3.</span> <span class="text">Punk ain’t dead</span></strong></p>
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<div class="list-item-text">
<p> Hier in Dresden wird, anders als in bestimmten Westdeutschen Gro&#223;st&#228;dten, Punk noch gro&#223;geschrieben. Auch wenn Text (»Sex mit einem Schlagzeuger«) und Musik (yes, Punk-Geschrammel at its best) uns doch etwas belustigten, war es doch wirklich Punk: Schei&#223; aufs Alter (von 13 bis 55 war alles Vertreten), schei&#223; auf den Tanzstil (nat&#252;rlich: Pogo! Und die Band, allerdings (Safer-Sex?) ohne Schlagzeuger, immer mittendrin). Alles egal, au&#223;er das hier und jetzt — und das war dann doch wieder sehr sch&#246;n. Und wo wir gerade bei Musik sind:</p>
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<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">2.</span> <span class="text">Robert And The Roboters</span></strong></p>
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<div class="list-item-text">
<p> Die Dresdener Urgesteine, hier ja schon in der Rubrik <a href="http://www.topfives.org/2005/best-of-surf">Best Of Surf</a> vertreten, haben wieder die Groove Station (bzw. deren Au&#223;engel&#228;nde) gerockt. Sonntag nachmittag, Band und Publikum mit Katerstimmung, die wahlweise mit Apfelschorle, Afri-Cola oder <a href="http://www.flensburger.de/">Flens</a> vertrieben wird. Halt, nein: die wurden dann ganz schnell als Dehydrationsgegenmittel gegen das Tanzschwitzen eingesetzt. Den Kater vertrieben hat die gute Musik und Roberts gro&#223;artige Art, ihre Auftritte zu moderieren.</p>
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<div class="list-item-title">
<p><strong><span class="num">1.</span> <span class="text">11 Uhr, die Neustadt schl&#228;ft</span></strong></p>
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<div class="list-item-text">
<p> An anderen Tagen im Jahr ist die Neustadt vielleicht um 4 so leer wie Sonntag um 11. Ich gehe durch die Stadt, um die Auftrittszeit von Nummer zwei herauszufinden. Und um zuzusehen, wie so langsam die Leute ihre Tische herausholen, auf die Stra&#223;e stellen und mit Fr&#252;hst&#252;cken anfangen. Das ein oder andere Opfer des Vorabends findet sich auch, wahlweise im Alaunpark in den Schlafsack gekuschelt oder aber noch &#252;ber den Gehsteig schwankend. Und &#252;berall Kinder, die die Planschbecken und Spielpl&#228;tze bev&#246;lkern. Und w&#228;hrend ich da so lang gehe, denke ich mir: »BRN darf gerne das ganze Jahr gehen«. Und auch wenn ich auch wei&#223;, dass dem nicht so ist, bin ich doch froh, hier zu wohnen. Denn anders, das ist die Neustadt auch so. </p>
</div>
</li>
</ul>
</div>
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