Gibt es nicht, ich weiß das nur zu gut. Denn zwar besitze ich einen Fernseher, doch sobald Produktinformation läuft, zappe ich weg. Der wortwörtliche Adblock-Thumbnail ist eben auch ein Ritual. Dennoch, manchem entgeht man nicht.
5. Kontextinsensitivität

Schlimme Sache. Aber Hilfe naht am Seitenende.
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.oO(Senden Sie uns Ihren bebilderten Lebenslauf – und die Reisedokumente im Original)
4. Ricola
Gegen Chweizer Chräuterzucker verblassen selbst Gugelhupf-Operettenliga-Sisi-Melange-Klischees. »Wer hat’s erfunden?« ist nicht die Frage, sondern »Wer kennt einen nicht stigmatisierten Schweizer?«
3. Volksbank
»V« wie Flügel. Ganz tolle Idee, Folksbank. Leistet man der Züchtung neuer PISA-Idioten doch gekonnt FVorschub, weil man sich irgendwie doch nicht traut, das Sujet passend zur ersten Szene mit einem »V wie Vögeln« zu präzisieren. F-Word-Pun intended.
2. Danone Activia
Wirkt angeblich gegen Verdauungsprobleme und macht den stockenden Magen-Darm-Trakt zum Fallrohr.
Activia enthält die speziell von Danone ausgewählte Kultur Acti Regularis, die aktiv für das Gleichgewicht des Verdauungssystems sorgt.
So muss man Essen heutzutage bewerben: Asche zu Danone, Activia zu Kacktivia.
Activia ist besonders mild und cremig und somit eine sanfte Alternative, um sich wieder wohler zu fühlen.
Cremig entspannen. Herrlich!
1. QVC
Die Corporate Identity und überhaupt alles scheint ein Widerhall aus den 1980ern zu sein. Meine Güte, dieser Sender überschreitet jegliche Fremdpeinlichkeitsschwelle. Doch das Programm ist immer live und dann manchmal richtig gut.

Im Gegensatz zu AC/DCs Brian Johnson, den Zigarettenkonsum und Pressatmung langsam dahin riffraffen, scheint Steven Tyler auch im hohen Alter noch immer recht fit – nicht entspannt – im Hals zu sein. Besonders auffällig wird das immer dann, wenn sich angehende Casting-Opfer mit durchaus passablen Stimmen an »I don’t want to miss a thing« versuchen und noch vor der Bridge jämmerlich verrecken. »
Es soll Leute geben, die »
Wer an dieser Stelle aussteigen möchte: bittesehr. Man kann ihn ignorieren, verachten, beneiden oder bemitleiden; aber sollte man sich dazu entscheiden, ihm zuzuhören, wird man bemerken, wie großartig seine Stimme ist.
Die Band lebt fast ausschließlich von Duritz’ Stimme. Die Musiker sind vermutlich beliebig austauschbar, und selbst dirty ol’
Klingt gepresst und kommt dennoch bis nach ganz vorne. Scheint in den höheren Lagen zu zerbrechen und schafft es immer, penetrant durchzuhalten. Singt traurig, macht aber glücklich. Wirkt abwesend und steht dabei direkt neben dir.
8 Kommentare // joerg: Nee, nicht in Bettnähe. Aber nicht wg. der Wellen, sondern weil ich sonst öfter als 2x Schlummern …// Armin: Eingeschaltetes Mobiltelefon ueber Nacht direkt am Bett, am besten noch am Kopfende? Ja, seid Ihr de…// Bernd: sehr schön.. *sichabsolutwiedererkannthaben*// Orlando: Größtenteils Zustimmung zu Punkt 4 (-Hochbett, +Breitbett), nur das erlöschende Handydisplay besc…// Schuer: Wecker mehr als 3 Meter entfernt. Nur so geht's. // […]